Low-T-Ball - Tennis in seinen Grundelementen
Im Low-T-Ball wird Tennis auf die wesentlichen Hauptaktionen reduziert, wodurch sich bei den Bambinis spielerisch Spaß und Lernerfolg einstellen. Gleichzeitig agieren die Kinder das erste Mal miteinander und erleben den Wettkampf. Dies bringt auch mal die erste Niederlage mit sich, aber auch den ersten Erfolg. So werden die Kleinsten mit sich und dem Umgang ihrer Emotionen in Bezug auf Wertigkeiten früh geschult. Schnell wird nach den ersten Tränen erkannt, dass man nicht immer gewinnen muss, um Spaß zu haben. Umso schneller können die sozialen Wertigkeiten von Sieg und Niederlage hinsichtlich des allgegenwärtigen Leistungsdrucks, der auch schon in der Schule und im Alltag vorkommt, eingestuft werden. Früh zu lernen mit diesem Druck umzugehen und mit ihm angemessen zu bewerten, ist ein klarer Vorteil in schwierigen Situationen, ob im Sport oder im Alltag.
Das Spielfeld ist, aus der Vogelperspektive betrachtet, ähnlich einem Tennisfeld. Die Spielidee besteht darin, einen großvolumigen Ball mit einem Tennisschläger unter einem Brett hindurch zu schlagen.
Dadurch ist es jetzt möglich, dass jeder - auch wenn er vorher noch nie einen Tennisschläger in der Hand hatte - die Interaktion beim Ball-Rückschlagsport erlebt. Die technischen Voraussetzungen ergeben sich aus dem Spiel heraus. Bei Kindern ist zu beobachten wie während eines Spieles der Lernprozess einsetzt, wie sie den Ball optimal schlagen müssen, damit dieser in die gegenüberliegende Spielhälfte gelangt. Die für die spätere Schlagausführung im Großfeld dringend notwendige Vorwärts-Aufwärts-Bewegung beim Rückhand- und Vorhandschlag wird mit dem LOW-T-BALL automatisch erlernt (Hauptaktionspointiertes Lernen).
Low T-Ball Turnier